So geht’s
Halt „Turbo“ gedrückt, um zu beschleunigen. Die Startbahn ist 160 m lang und endet in einer Rampe, die nach oben geschwungen ist. Je schneller du darauf zufährst, desto weiter fliegst du. Turbo verbraucht Gas, und du hast nur einen Tank (600 L für Auto und Roller, 660 L für den Gasmann). Die Düsen in der Luft laufen über denselben Tank, also spar dir etwas auf.
Sobald du die Rampe verlassen hast, zünde die Düse auf der Seite, die absinkt. „Links“ hebt die linke Seite, „Rechts“ die rechte. Hältst du eine zu lange, kippt das Auto zur anderen Seite, also lieber kurz antippen und loslassen. Drück beide zusammen, dann wird das ganze Auto nach oben geschoben: Du fliegst etwas weiter oder wirst vor der Landung langsamer.
Das Auto ist in der Luft ohnehin wackelig, und Seitenwind und Böen schubsen es zusätzlich herum. Oben rechts auf dem Bildschirm siehst du Richtung und Stärke des Winds für diesen Flug, und der Windsack neben der Startbahn weht in dieselbe Richtung.
Unter der Rampe parken 100 Autos. Landest du darauf, ist es ein Crash. Flieg über den ganzen Parkplatz und setz in der Landezone auf, die bei 84 m beginnt.
Achte beim Landen auf die beiden Lichter oben links: Sinkrate bis 10 m/s und Neigung bis 15°. Sind beide grün, bist du sicher. Wenn dich der Wind über die orangen Linien hinaus weht, ist das kein Problem: Auch eine Landung im Sand daneben zählt. Beim Aufsetzen federt und schaukelt das Auto etwas: Eine leichte Schräglage richtet sich von selbst auf, aber bei zu viel Neigung oder wenn es beim Aufsetzen noch zu einer Seite rollt, kippt es um. Auch eine zu harte Landung zählt nicht.
Die Weite zählt nur bei einer sauberen Landung und wird von der Rampenspitze bis zum Aufsetzpunkt gemessen. Von 100 m bis 500 m steht alle 100 m eine Gruppe bunter Titelfahnen. Fliegst du daran vorbei, steigst du einen Titel auf.
Du kannst auch Roller fahren. Umschalten kannst du direkt über dem Startknopf. Er ist leichter als das Auto, daher schiebt dasselbe Gas ihn stärker an: Er verlässt die Rampe schneller, seine Seitendüsen tragen ihn länger und er fliegt etwas weiter als das Auto. Weil er leicht ist, verkraftet er auch eine härtere Landung: Sinken mit bis zu 11 m/s ist noch grün. Dafür dreht er sich in der Luft schnell, Seitenwind bringt ihn leicht ins Schwanken, und er kippt schnell um, denn er landet nur auf zwei Rädern und den Füßen: Das Neigungslicht ist nur bis 8° grün, bei Gelb lässt er sich noch retten, und ab etwa 20° halten die Füße ihn nicht mehr. Jedes Fahrzeug hat seinen eigenen Rekord.
Oder fahr mit dem Gasmann. Das ist das Liefermoped für Gasflaschen, das in ganz Taiwan unterwegs ist, mit vier quer gestapelten Gasflaschen hinten drauf. Gewicht und Fahrverhalten sind wie beim Roller, aber die Flaschen sind zusätzliches Gas: ein Tank mit 660 L, 10 % mehr als bei den anderen, also bleibt er länger oben und fliegt weiter. Wie der Roller landet er aber nur auf zwei Rädern und den Füßen, deshalb kippt er genauso leicht um.
Wenn du den Dreh raus hast, probier die Profi-Herausforderung: Wechsle oben auf der Seite zum Tab Kopfüber, rase eine hohe Rampe hinauf, die oben nach hinten überhängt, flieg kopfüber ab und dreh dich in der Luft wieder aufrecht, bevor du landest.
Die Strecke
- Vom Start bis zur Rampenspitze, 160 m: eine ebene Startbahn. Die letzten 24 m sind eine nach oben gebogene Rampe, deren Spitze gut 9 m über dem Sand darunter liegt.
- 12–81 m, unter der Rampe: ein Parkplatz voller Autos, 100 Stück in 4 Reihen zu je 25, ohne Lücke zum Durchquetschen.
- 84–800 m: die Landezone. Die orangen Linien an beiden Rändern tragen die Entfernungsmarken; auch eine Landung im Sand außerhalb zählt.
- 100, 200, 300, 400, 500 m: fünf Gruppen Titelfahnen.
- Am Ende: Tesflas Hangar.
Titel
Profi: die Kopfüber-Rampe
Rase eine hohe Rampe hinauf, die oben nach hinten überhängt, und flieg kopfüber ab. Halt eine Düse gedrückt, um dich aufzurichten, dann gleich aus, brems ab und lande sanft.
Die Startbahn ist 100 m lang, die Rampenspitze liegt 48 m hoch. Ohne „Turbo“ kommst du nicht hinauf. Auf dieser Strecke drehen dich die Düsen etwas schneller. Landen darfst du überall hinter dem Rampenfuß bei 9 m. Die Landefläche ist weicher Sand, daher zählt Sinken mit bis zu 15 m/s noch (16,5 m/s bei Roller und Gasmann). Die Weite wird wie üblich ab der Spitze gemessen.
