Was geht schief?
Das Softeis läuft ununterbrochen und der Waffelhalter dreht sich weiter, also neigst du die Waffel, damit der Strahl in weiten Schleifen läuft: erst die Waffel füllen, dann Schleife für Schleife nach oben wickeln. Sobald das Eis über den Rand steigt, machen diese drei Dinge den meisten Ärger:
Daneben gezielt
Der Strahl landet außerhalb des obersten Rings, bleibt nicht kleben und rutscht über den Rand. Läuft ein paar ml über, kostet das ein Leben. Bleibst du daneben, verlierst du alle paar Sekunden ein weiteres Leben.
Zu viel
Je höher der Turm, desto mehr neigt er sich: Jede neue Schleife rutscht ein Stück zur Seite, und je mehr du stapelst, desto weiter wandert die Spitze aus der Mitte. Wird die Anzeige „Wackeln“ unten rot und du machst trotzdem weiter, stürzt alles ein.
Zu hektisch
Schwingst du das Handy zu schnell, ruckt die Waffel zum Stillstand und schleudert die Spitze weg. Softeis ist weich, und je höher es wird, desto mehr neigt es sich. Kippt der ganze Turm, ist die Runde ohne Punkte vorbei. Kleine, langsame Korrekturen sind am stabilsten.
Karriereleiter
So geht’s
Die Softeismaschine sitzt direkt über der Waffel, und das Softeis läuft ununterbrochen nach unten. Die Spitze der Waffel steckt in einem Haltering, der aus der Maschine dahinter ragt, und der Ring dreht sich von selbst langsam mit. Hältst du das Handy gerade, landet das Softeis genau in der Mitte und türmt sich zu einer dünnen Säule: Sie wächst schnell, aber der Sockel ist so schmal, dass sie bei der kleinsten Schräglage umkippt. Neig die Waffel, sodass der Strahl seitlich landet, und das Softeis wickelt sich in weiten Schleifen darum. Je weiter die Schleife, desto mehr Eis steckt in jeder, und desto dicker und stabiler wird der Sockel.
Zuerst läuft das Softeis in die Waffel, und in dieser Phase kann nichts überlaufen, egal wie du neigst. Unten am Bildschirm siehst du, wie voll sie ist. Sobald das Eis über den Rand steigt, wickelst du es Schleife für Schleife nach oben. Die Maschine hört nie auf und geht nie leer, und es gibt kein Zeitlimit. Wenn du genug hast, drück unten am Bildschirm „Fertig“ (am Computer die Leertaste): Die Maschine stoppt, die Waffel rastet ein, und der Turm muss noch 2 Sekunden allein stehen, bevor er gebongt ist.
Neigst du das Handy nach links oder rechts, neigt sich die Waffel um den Haltering zur selben Seite, und zwar um genau denselben Winkel, und der ganze Turm lehnt sich mit. So steuerst du, wo das Softeis landet. Die Waffel driftet außerdem von selbst um ein, zwei Grad ab, also hol sie immer wieder zurück.
Das Softeis ist wirklich weich: Die unteren Schleifen sacken unter dem Gewicht darüber langsam ab und kleben zusammen. Jede neue Schleife rutscht ein kleines Stück zur Seite, also wandert die schwere Spitze umso weiter aus der Mitte, je höher der Turm ist. Du siehst ihn schief werden, und die Anzeige „Wackeln“ unten springt von Grün über Gelb auf Rot. Sobald der obere Teil über die Schleife darunter hinauswandert, stürzt der ganze Teil ab und die Runde ist verloren.
Bei genau der richtigen Neigung landet jede neue Schleife auf dem obersten Ring und stapelt sich sauber. Neigst du zu weit, landet sie außerhalb des Turms, bleibt nicht kleben und rutscht über den Rand, was ein Leben kostet. Je höher der Turm, desto mehr verschiebt schon eine kleine Neigung die Landestelle, also neig mit der Höhe immer weniger. Rutscht seitlich ein Stück ab, kostet das ebenfalls ein Leben. Kippt der ganze Turm, ist die Runde gescheitert: keine Punkte, kein Rekord. Pro Runde hast du drei Leben. Sind alle drei weg, drückt das Spiel „Fertig“ für dich.
Punkte = Menge (ml) + Höhe (cm) × 20, gemessen in dem Moment, in dem du „Fertig“ drückst (sackt der Turm in den 2 Sekunden Wartezeit stark ab, zählt die abgesackte Version). Weite Schleifen bringen mehr Menge und einen stabileren Sockel, liegen aber näher am Überlaufen. Enge Schleifen sind dünner und weicher und kippen leichter. Je höher du stapelst, desto mehr Punkte, und desto eher kippt es: Zu wissen, wann du aufhören solltest, ist die schwerste Entscheidung im Spiel.
Du kannst auch am Computer spielen: Neig langsam mit ← → (oder A D), oder beweg die Maus zur linken oder rechten Bildschirmseite. Die Leertaste (oder Enter, ↓, S) ist „Fertig“.
Tipps
- 1Schau darauf, wo der Strahl landet, nicht auf die Waffel.
- 2Erscheint „Läuft gleich über!“, neig das Handy ein Stück in Pfeilrichtung, um die Landestelle zurück auf den Ring zu holen.
- 3Am sichersten drückst du „Fertig“, solange die Anzeige „Wackeln“ noch grün ist. Gelb ist ein Glücksspiel. Bei Rot sofort drücken, sonst ist es zu spät.
- 4Halt das Handy vor dem Start ruhig: Das Spiel nimmt den Winkel am Ende des Countdowns als waagerecht.
- 5Beim Füllen der Waffel kann nichts überlaufen, also neig ruhig ganz weit und lass das Softeis an der Innenwand entlanglaufen. So füllt sie sich schneller und voller.
- 6Bei gleicher Höhe steht ein Turm, der unten breit und oben schmal ist, stabiler als eine gerade Säule: Neig für den Sockel stärker und nach oben hin immer weniger.
- 7Erscheint „Jetzt stoppen: Rekord!“, drück „Fertig“. Hält der Turm 2 Sekunden, ohne unter deinen Rekord abzusacken, ist das dein neuer Rekord.
Häufige Fragen
Warum geht das Neigen auf meinem iPhone nicht?
Wenn du auf „Jetzt zapfen!“ tippst, fragt Safari, ob die Seite auf „Bewegung und Ausrichtung“ zugreifen darf. Tipp auf „Erlauben“. Hast du aus Versehen „Abbrechen“ gewählt, schließ diesen Tab und öffne die Seite neu, dann kommt die Frage wieder. Ohne Erlaubnis kannst du trotzdem spielen, indem du den Finger auf dem Bildschirm nach links und rechts ziehst.
Wie lange dauert eine Runde?
Es gibt kein Zeitlimit und das Softeis geht nie aus: Du machst weiter, bis du „Fertig“ drückst. Je höher der Turm, desto mehr neigt er sich, also musst du meist innerhalb von 20 bis 30 Sekunden entscheiden, wann Schluss ist.
Wo wird mein Rekord gespeichert?
Nur im Browser auf diesem Handy oder Computer. Er wird nie hochgeladen. Löschst du deine Browserdaten oder nutzt ein privates Fenster, bleibt er nicht erhalten.
Wohin gehen geteilte Screenshots?
Das Bild zum Teilen wird sofort auf deinem Gerät gezeichnet. „Teilen über…“ übergibt es an das eingebaute Teilen-Menü deines Handys, und du entscheidest, wer es bekommt.
